Liebe tut der Seele gut.

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von Ignatius Löckemann

Seit einiger Zeit hängt an einem der Fahnenmasten vor der KHG eine Fahne mit einem Text-Aufdruck: Liebe tut der Seele gut. Eine unserer Studentinnen fragte nach dem Hintergrund, bzw. nach der Bedeutung. Und so schrieb ich ihr:

„Die Fahne ist ein ‚Geschenk‘ der evangelischen Kirche Berlin-Mitte: 2015, als die vielen geflüchteten Menschen nach Deutschland kamen und die Stimmung auch kritisch war und z.T. kippte, machten unsere Kolleg*innen in Berlin eine Aktion: Liebe tut der Seele gut. / Hass schadet der Seele. Viele Fahnen und Banner, Plakate und Aufkleber sind seitdem im Umlauf und in Gebrauch; im Laufe der Zeit wurde das Thema auch ein Thema für den Berliner CSD und die Präsenz der ev. Kirche dort. Darum hängt diese Fahne grad dauernd (ich hatte in den Gottesdiensten mehrfach darauf hingewiesen). Vielleicht sollte ich auf unserer Website noch etwas dazu schreiben. Danke für die Anregung!“

Liebe tut der Seele gut – das ist für uns in der KHG auch wie eine Kurzfassung unseres christlichen Glaubens und Engagements – so abgedroschen das mit der Liebe manchmal auch klingen mag: Gott ist die Liebe (1Joh 4,8). Darum geht es. In Jesus Christus ist diese Liebe Mensch und konkret geworden – und ein Auftrag an uns: …wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben (1Joh 4,11). Diese Liebe ist zu schützen, zu verteidigen und dafür einzustehen. Die Liebe gebietet uns einzuschreiten, wenn Menschen Mitmenschen diskriminieren, ausgrenzen, beleidigen und abwerten. Dafür müssen wir uns immer wieder stark machen und auch politisch sichtbar, nach außen, wie nach innen. Denn: Der Mensch ist für uns Bild Gottes – jeder Mensch (vgl. Gen 1,27)…